Drei Gründe, warum sich Frauen mit Finanzen so schwer tun, und was du dagegen tun kannst:

„Du darfst ruhig etwas mehr darauf vertrauen, dass das Richtige für dich eintreten wird!“

Das waren die Worte meines Chiropraktikers, den ich Ende vergangenen Jahres verspannt und gestresst aufgesucht hatte.  

Vertrauen – aber worauf? Ich hatte bereits im August 23 damit begonnen, für Januar 24 eine neue Stelle in der GIZ zu suchen. Ausland kam nicht in Frage. Ich hatte meine Familie bereits genug durch die Welt geschleppt. Und in Deutschland war einfach nicht das richtige dabei. Alle Job-Interviews endeten in einer Absage. Eine frustrierende Situation. 

Und dann noch die Frage, wie es mit meiner Selbständigkeit weitergehen sollte. In meinem Sabbatical-Jahr hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Business angemeldet – um Frauen dabei zu unterstützen, finanziell auf eigenen Füßen zu stehen. Aufgeben wollte ich das nicht. Wenn ich aber in der GIZ einen Fulltime-Job machen wollte – und die interessanten Jobs würde ich bei der großen internen Konkurrenz um Jobs in Deutschland wohl kaum in Teilzeit angeboten bekommen – wie sollte die Selbständigkeit dann noch aussehen?

Ich beschloss, auf meinen Chiropraktiker zu hören und legte mein Motto für 2024 fest: 

>>In Bewegung bleiben und auf das Universum vertrauen.<<

Fast forward zwei Monate: 

Ich habe meinen Traumjob in der GIZ!

Seit dem 15. Februar bin ich Gender Commissioner und damit Sprecherin der GIZ für die Gleichberechtigung der Geschlechter. Und jeden Freitag habe ich frei. Diese Zeit brauche ich, denn …

Ich werde ein Buch schreiben!

Eine meiner Money-Mentees, eine Journalistin, war so beeindruckt von der Veränderung, die mein Money-Coaching bei ihr bewirkt hatte, dass sie mich fragte, wir gemeinsam ein Buch schreiben wollen. Sie hat ein Vermögen geerbt und war damit erst einmal überfordert. Über diese Erfahrung möchte sie schreiben, damit andere Frauen nicht dieselben Fehler im Umgang mit Geld machen, wie sie. 

Ein Buch mit jemandem schreiben, die ich quasi nicht kenne? Was solls, wird schon passen. Ich habe sofort zugesagt. Keine zwei Monate später, und wir haben ein Angebot vom ECON-Verlag auf dem Tisch.

Vor knapp fünf Jahren habe ich für mich eine Vision formuliert. Ich wollte mein Leben in Einklang mit meinen Werten bringen. „Making a difference“ war der Wert, der zu kurz kam. Ich wollte zum Thema Gleichberechtigung arbeiten, wollte Frauen empowern – und mit dieser Arbeit so viel Geld verdienen, dass ich gut leben und noch weitere Frauen unterstützen kann. 

Wie das aussehen würde wusste ich nicht. Aber seitdem habe ich kontinuierlich daraufhin gearbeitet. Heute bin ich genau dort, wo ich hinwollte. 

An alle, die noch nicht da sind, wo sie hinwollen: 

  • Entwickelt eine Vision für euer Leben.
  • Priorisiert das, was euch wichtig ist.
  • Arbeitet an dem, wofür ihr brennt, auch wenn ihr noch nicht genau wisst, was daraus wird.  

Und dann: In Bewegung bleiben und auf das Universum vertrauen – es funktioniert!

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